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(SG ACT Baunatal (Marc Kopp)) |
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Weiterhin gute Trainingseindrücke von Marc Kopp
Auf seinem Weg zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Ende November in Essen hat Baunatals Brustschwimmer Marc Kopp ein weiteres Trainingslagerangebot des Hessischen Schwimm Verbandes (HSV) in Frankfurt absolviert. Anders als seine Schulkameraden konnte Marc die Herbstferien bisher nicht richtig genießen, da der Tagesplan mit anstrengenden Trainingsterminen ausgefüllt war. Unter Anleitung seines Heimtrainers Thomas Rother nutzte er mit zahlreichen anderen, hessischen Schwimmern die Möglichkeit, am Olympiastützpunkt in Südhessen gezielt zu arbeiten. In der zweiten Woche der Herbstferien trainiert der 18-Jährige gemeinsam mit der Trainingsgruppe der SG ACT/Baunatal zweimal täglich im Sportbad des Aqua-Parks in Baunatal und im Fitnessbereich seines Partners KSV Sportwelt unter Anleitung von Sportwissenschaftler Timo Gerhold. Als nächste Wettkämpfe stehen die Hessischen Kurzbahnmeisterschaften in Gelnhausen (6.-7.11) und der Endkampf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen (DMS) in der zweiten Bundesliga Süd (13.-14.11.) ebenfalls in Gelnhausen im Kalender der jungen Schwimmhoffnung. Weitere Informationen über die zahlreichen Aktivitäten von Marc Kopp gibt es unter www.marc-kopp.de im Internet.
Marc, wie war das Trainingslager in Frankfurt. Welche Trainingsinhalte habt Ihr absolviert und welche Tests wurden dort durchgeführt? Marc Kopp: „In Frankfurt war der ganze Tag voll auf den Leistungssport ausgerichtet. Das Trainingslager war ziemlich hart, denn zusätzlich zum normalen Schwimmen wurde viel Wert auf Athletiktraining gelegt. Wir haben dort alle gemeinsam zusätzliche Bauch-, Rücken- und Sprungübungseinheiten absolviert. Meine Muskulatur wurde durch das im Vergleich zum Verein intensivere Training mehr belastet, das hat jeder Schwimmer gespürt. Weiter haben wir den so genannten Stufentest absolviert. Dabei musste ich meine Bruststrecken in verschiedenen Geschwindigkeiten und damit in verschiedenen Techniken absolvieren. Zwischendurch wurde immer wieder der Laktatwert gemessen. Ebenso stand spezielles Start- und Wendetraining auf dem umfangreichen Tagesplan.“ Welche hessischen Top-Schwimmer waren neben Dir beim Lehrgang des HSV dabei? Marc Kopp: „Von der SG ACT/Baunatal waren meine Trainingskollegen Manuel Lohr, Alexander Wolf, Sebastian Reuber, Niels Müntzenberger und Juliane Finke mit dabei. Ein großer Vorteil ist, dass unser Trainer Thomas Rother dem Trainerstab des Hessischen Schwimm Verbandes angehört und damit noch intensiver für uns da war. Bekanntere Schwimmer waren Benjamin und Fabian Friedrich (Frankfurt), die beide bei der Kurzbahn-Europameisterschaft zweite Plätze auf den Bruststrecken belegen konnten. Prominenteste Teilnehmerin des Lehrgangs war Meike Freitag (Frankfurt), die bereits zweimal in 1996 und 2000 an Olympischen Spielen teilgenommen hat.“ Wie waren die Zeiten, konntest Du Dich auf Deinen Hauptstrecken weiter verbessern? Marc Kopp: „Wir haben den gleichen Stufentest wie beim Lehrgang des Deutschen Schwimm Verbandes (DSV) in Heidelberg absolviert. Der Test hätte noch ein wenig besser ausfallen können, doch daran arbeiten Thomas und ich weiterhin. Die Trainingszeiten auf den Bruststrecken waren allesamt in Ordnung. Im Rahmen der Vorbereitung zeigen die Zeiten ein gutes Training im Verein. Jeden Tag haben alle Teilnehmer rund zehn Kilometer im Wasser zurückgelegt.“ Für kommenden Donnerstag (28.10.) konnten wir einen besonderen Trainingstermin vereinbaren. Du bekommst dann Besuch im Sportbad von Mitgliedern der Schwimmgruppe aus den Baunataler Werkstätten. Welche Erwartungen hast Du an diese Trainingsstunde? Welche Tipps kannst Du den behinderten Schwimmern geben? Marc Kopp: „Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die behinderten Menschen, die ich bei diesem Trainingstermin treffen werde. Hoffentlich kann ich ihnen etwas in Sachen Schwimmen weiterhelfen und ihnen ein paar Übungen zeigen, die sie bisher noch nicht kennen. Mal sehen, ob es mir gelingt, ihnen den Spaß am Schwimmsport noch zu vergrößern. Ich freue mich sehr auf diesen Tag, denn meine Gäste werden liebe und nette Menschen sein. Durch diese tolle Aktion kann ich die Baunataler Werkstätten ein wenig in ihrer Arbeit unterstützen. Ich bin froh, dass es mir als Sportler körperlich und geistig so gut geht. Mit der richtigen Einstellung kann jeder Mensch ein Problem überwinden oder sich seinen Lebensalltag so gut wie möglich gestalten.“ Du gehörst zu den besten Brustschwimmern in Deutschland und hast wie selbst angesprochen kein körperliches oder geistiges Handycap zu beklagen. Wie wichtig sind Einrichtungen wie die Baunataler Werkstätten und dieses soziale Engagement für Dich? Marc Kopp: „Das ist eine wichtige Sache für mich. Ich bewundere gerade die behinderten Menschen für ihren unglaublich starken Willen. Die Paralympics in Athen habe ich verfolgt und dort wurde wieder deutlich, dass die Leistungen dieser Sportler viel höher zu bewerten sind als die der Nichtbehinderten. Es ist gut, dass es Einrichtungen wie die Baunataler Werkstätten gibt, um die Integration der Behinderten weiter voranzutreiben. Dort haben sie eine Aufgabe und gehen sinnvollen Beschäftigungen nach. Noch einmal gesagt, ich freue mich sehr auf das Training am kommenden Donnerstag. Ein Dank an dieser Stelle an die Herren Kaiser und Seemeyer vom Aqua-Park in Baunatal, die uns die Trainingseinheit ermöglicht haben.“ Im Hinblick auf Deine Darstellung in der Öffentlichkeit hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Kürzlich konnten wir auf Deiner Internetseite www.marc-kopp.de neben den wichtigsten Informationen auch ein Gästebuch für Deine Fans einbauen. Wie waren die Reaktionen in der Öffentlichkeit bisher? Wie oft nutzt Du Medien wie das Internet? Marc Kopp: “An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Unterstützung durch meine Familie und bei allen Beteiligten bedanken. Die Lokus Pokus GmbH in Kassel hatte mir im Juni rund 1.500 Autogrammkarten gefertigt, die ich bei meinen Auftritten bereits fast komplett verteilen konnte. Sport- und Werbefotografie Ingo Strotta hat mich und meinen Verein durch seine tollen Fotos sehr intensiv unterstützt. Auch ein herzlichen Dank an Jens Winter, der die Homepage meines in Zusammenarbeit mit meinem Marketingberater Dirk Strotta pflegt. Natürlich freue ich mich auf die vielfältigen Reaktionen auf der Straße oder im Bekanntenkreis nach den Presseberichten in den Medien und über die zahlreichen Feedbacks aus dem Internet. Ich nutze regelmäßig das Internet und kommuniziere mit meinen Freunden und Trainingskollegen über email. Ebenso wichtig ist die Recherche nach Zeiten und den Aktivitäten anderer Schwimmkollegen, da mache ich mir regelmäßig ein Bild über den Stand der Dinge.“ Wie sehen die nächsten Schritte sportlicher Art aus, als nächster Wettkampf stehen die hessischen Kurzbahnmeisterschaften im Wettkampfkalender? Marc Kopp: „Im Moment absolvieren wir ein Training mit größerer Intensität als sonst. Die Leistungsdichte auf meinen Strecken bei den hessischen Kurzbahnmeisterschaften ist groß. Über die 100 Meter Strecke gehe ich als Favorit an den Start, doch über die 50 Meter und 200 Meter habe ich starke Konkurrenz aus dem eigenen Verein und aus Frankfurt. Natürlich möchte ich gerne alle drei Titel in Gelnhausen verteidigen. Das ist der Ansporn für mich im täglichen Training. Der sportliche Höhepunkt in der Kurbahn-Saison sind aber die Deutschen Meisterschaften in Essen Ende November.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 26.10.2004, 12:18 Uhr
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