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(Freestyle24-Redaktion) |
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FT wahrt Chance auf Klassenerhalt - Fuldaer Damen wieder an der Tabellenspitze - Hünfeld bestreitet die Aufstiegsspiele
Die Basketball-Herren von FT Fulda erhielten sich mit einem 96:92 (49:54)-Erfolg beim Tabellendritten TV Langen II die Chance auf den Klassenerhalt in der Oberliga.
Die Roadrunner hätten sich um ein Haar auf den siebten und damit auf einen Nichtabstiegsplatz geschoben, doch Konkurrent Wiesbaden setzte sich gegen Limburg ebenfalls durch. Die Wiesbadener müssen nun am Samstagabend beim designierten Meister Hanau ran. Sollte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt verlieren, kann Fulda am Sonntag mit einem Sieg über den Tabellenzweiten Kronberg II den Klassenerhalt in eigner Halle schaffen. Im Falle eines Hanauer Erfolges geht es zudem für die Kronberger am Sonntag um nichts mehr.
Die Vorzeichen vor der Partie in Langen standen für die Mannschaft um Spielertrainer Martin Bullemer nicht gut. Ulrich Mayer und Lulzim Bytyqi fielen berufsbedingt aus. Patrick Weyh war im Training umgeknickt und Eugen Popp war nicht aufgetaucht, nachdem er gegen Wiesbaden nur 15 Sekunden zum Einsatz gekommen war. Es sollte aber „noch dicker“ für FT kommen, denn in der sechsten Minute zog sich Dr. Michael Knapp eine Knieverletzung zu. So spielten die Roadrunner nahezu die gesamte Partie zu sechst, und das bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Langener in der 8. Minute mit 23:12 in Führung, das Unheil schien für Fulda seinen Lauf zu nehmen. Doch die Roadrunner holten wieder auf, glichen zwischenzeitlich aus und David Clayton versenkte mit der Sirene zur Pause einen Dreier zum 49:54. Nach dem Seitenwechsel geriet FT wieder mit acht Punkten in den Rückstand und holte bis zur 26 Minute erneut auf. Die Begegnung verlief dann bis zur 36. Minute ausgeglichen, bevor sich die Langener erneut auf 91:87 absetzten. Anders wie bei der Niederlage gegen Wiesbaden konnten die Fuldaer aber noch einmal zulegen und holten sich mit einem nicht mehr für möglich gehaltenen 9:1-Run den Sieg. Dabei versenkten die Fuldaer am Ende nur sechs von zwölf Freiwürfen. „Wir sind einfach cooler geblieben als die Langener“, meinte Bullemer später. Ein Sonderlob verdiente sich Rainer Schulz mit gute Reboundarbeit.
FT: Clayton (23), Münzenberg (22), Bullemer (4), Holzapfel (21), Schulz (3), Dr. Knapp, Wagner (23). Fuldaer Damen wieder an der Tabellenspitze
Kein Gegner und keine Schiedsrichter vor Ort: Die Fuldaer Damen verbrachten einen ruhigen Abend in der Ferdinand-Braun-Halle und gewannen die Partie gegen den BC Marburg III kampflos.
Erst ein Anruf bei der Spielleiterin brachte Aufschluss. Die Marburgerinnen hatten die Partie bei ihr bereits einige Tage zuvor abgesagt. Die Schiedsrichter wurden ebenso informiert, nur den Roadrunnern hatte niemand Bescheid gegeben. Die Begegnung wird nun mit 20:0 zugunsten von FT gewertet. Damit rücken die Fuldaerinnen wieder an die Tabellenspitze.
Da die erste Mannschaft der ACT Kassel am Wochenende mit einem klaren Sieg über Horchheim den Klassenerhalt in der Regionalliga geschafft hat, kommt es nun am letzten Spieltag (Sonntag, 15 Uhr, Ferdinand-Braun-Halle) zu einem Finale zwischen FT Fulda und der zweiten Mannschaft der ACT Kassel um den Aufstieg in die Oberliga. Hünfeld bestreitet die Aufstiegsspiele
Die Herren des Hünfelder SV feierten in der Bezirksliga einen 79:77-Erfolg über den TV Bad Hersfeld und haben sich damit vorzeitig für die vorsorglichen Aufstiegsspiele zur Landesliga qualifiziert. Die Herren II von FT Fulda stehen nach einer 72:84-Niederlage in Felsberg als Absteiger in die Kreisliga fest.
Von den beiden in Führung liegenden Mannschaften der ACT Kassel darf nur eine in die Landesliga aufsteigen, Hünfeld trifft nun auf einen Vertreter der Bezirks Gießen. Sollte Fulda in der Oberliga bleiben, steigt der Sieger dieser Relegation in jedem Fall auf.
Hünfelder SV - Bad Hersfeld 79:77 (36:31). Nach einer dramatischen Partie rissen die Hünfelder Spieler die Hände nach oben. Zunächst sah alles nach einem klaren Sieg der Kangoroos aus, doch die abstiegsbedrohtem Hersfelder kämpften sich nach klarem Rückstand wieder heran. Im Schlussabschnitt gingen die Gäste sogar 70:60 in front, doch die HSV-Topscorer Höttinger und Görlich brachten die Gastgeber zurück ins Spiel. Alle Hünfelder kämpften jetzt verbissen um jeden Ball und der HSV glich in der 38. Minute zum 74:74 aus. Miozga brachte den HSV nach schönem Anspiel von Höttinger in front, noch einmal glichen die Hersfelder aus. Görlich und Höttinger, der zuvor noch den Treffer zum 78:76 markierte, mussten jetzt mit fünf Fouls auf die Bank, doch die Gäste zeigten Nerven und Hünfeld brachte die Zwei-Punkte-Führung über die Zeit, obwohl fünf der sechs letzten Freiwürfe des HSV ihr Ziel verfehlten.
HSV: Mestrovic (7), Görlich (22), Höttinger (26), Klimke, Miozga (8), Zakaras (4), Sauer (4), Österle (2), Jestädt (6), Ginder.
Felsberg – FT Fulda II 84:72 (46:36). Die Vorentscheidung in der Partie fiel im dritten Viertel, als sich die Gastgeber auf 16 Punkte absetzen konnten. Zwar verkürzte FT II noch einmal auf sechs Punkte, zu einer Wende reichte es aber nicht mehr. Die Felsberger erhielten sich mit dem Sieg die Chance auf den Klassenerhalt.
FT II: Bergen (5), Lang (8), Sakic (10), Josko (4), Heldmann (13), Clayton (30), Grubler, Müller (2).
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Freestyle24-Redaktion (rg)
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Artikel
vom 17.03.2004, 13:32 Uhr
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Karl-Heinz Rummenigge Wenn man über Rechts kommt, muss die hintere Mitte links wandern, da es sonst vorn Einbrüche gibt.
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