|
|
 |
| Basketball:
(Freestyle24-Redaktion) |
 |
Luft wird dünn für Roadrunner
Für die Basketball-Herren von FT Fulda wird die Luft in der Oberliga ganz dünn. Die Mannschaft um Spielertrainer Martin Bullemer musste sich vor 150 Zuschauern in der Ferdinand-Braun-Halle in der vorentscheiden Partie der Abstiegskampfes dem BC Wiesbaden mit 88:100 (52:53) geschlagen geben. Die Roadrunner müssen nun an den beiden letzten Spieltagen eine Begegnung mehr gewinnen als der direkte Kontrahent.
„Auf Dauer hat sich die Athletik der Gäste durchgesetzt, außerdem wollten die Wiesbadener den Sieg mehr als wir“, meinte Fuldas enttäuschter Spielertrainer Martin Bullemer nach der Partie.
Die Zuschauer und ein Kamerateam, das einen Beitrag für den Offenen Kanal Fulda produziert, bekamen keine besonders hochklassige, aber eine über weite Strecken spannende Partie zu sehen. Die Fuldaer, die auf den erkrankten Andre Wagner verzichten mussten, ließen mit ihrer Zonenabwehr immer wieder freie Schüsse der Wiesbadener zu und konzentrierten sich darauf, die Gäste aus der Zone zu halten. Dennoch sammelten die Wiesbadener aufgrund schlechter Ausblock-Arbeit der Roadrunner viele Offensiv-Rebounds. Bezeichnend war, dass Bullemer mit vier Rebounds noch die meisten Bälle unter dem eigenen Korb einsammelte. Im Angriff der Roadrunner fehlte das Mannschaftsspiel, nach 40 Minuten standen bei den Gastgebern nur fünf Assists (Bullemer 4) zu Buche. So waren es die Einzelaktionen von Christian Münzenberg (8/15 aus dem Feld, 11/12 Freiwürfe), der 15 seiner 29 Punkte im ersten Viertel erzielte und Felix Holzapfel (5/14 aus dem Feld, 8/10 Freiwürfe), die FT im Spiel hielten. David Clayton sorgte mit einem erfolgreichen Dreier von der Mittellinie am Ende des ersten Viertels für eines der wenigen Highlights. Da einige Fuldaer einen schwachen Tag erwischten, blieb Bullemer (1/4 aus dem Feld, 2/2 Freiwürfe, vier Ballgewinne) länger als sonst auf dem Feld und versuchte, das Spiel seines Teams zu steuern.
Nach einem 78:83-Rückstand der Roadrunner fiel die Entscheidung im letzten Viertel. Unter den Körben gab es trotz der 18 Punkte von Lulzim Bytyqi (8/14 aus dem Feld) für FT nichts zu ernten und Fuldas Schützen bekamen keine freien Schüsse. Dazu kamen 20 Ballverluste über die gesamte Spieldauer (Holzapfel 4, Schulz 3, Bullemer 3, Weyh 3). Ganze zehn Punkte erzielten die Gastgeber im Schlussabschnitt und die Wiesbadener zogen davon. Positiv bleibt am Ende die hervorragend Freiwurfquote der Gastgeber (26/33) zu erwähnen.
FT Fulda: Clayton (5), Münzenberg (29), Popp, Bullemer (4), Weyh (4), Mayer (2), Holzapfel (21), Schulz (5), Dr. Knapp, Bytyqi (18). Während die Damen von FT Fulda in der Landesliga nach einem 67:52-Erfolg über den CVJM Kassel weiter in Richtung Oberliga marschieren, setzten sich die Hünfelder Herren im Bezirksliga-Derby gegen FT Fulda II deutlich mit 72:37 durch. Die Hünfelder Damen mussten sich in Eschwege mit 30:91 geschlagen geben.
Damen-Landesliga: FT Fulda – CVJM Kassel 67:52 (37:28). Die Fuldaer Damen ließen am drittletzten Spieltag nichts anbrennen und liegen wieder auf dem zweiten Rang, der am Saisonende zum Aufstieg ins hessische Oberhaus reicht. Die Roadrunner gingen hochmotiviert in die Partie und lagen nach einem 9:0-Run in der 7. Minute schon mit 15:6 in front. Britta Seemann traf sicher aus der Halbdistanz und Anja Roth zog mehrfach erfolgreich zum Korb. Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeberinnen bereits mit 21:9, gaben dann aber das zweite Viertel mit 16:19 ab. Die Gäste machten nun die Räume unter dem eigenen Korb sehr eng und die Fuldaerinnen trafen die völlig freien Schüsse aus der Distanz nicht. Da mit Isabelle Ruhl auch eine der Toprebounderinnen bei FT fehlte, nutzten die Kasselerinnen zwischenzeitlich zudem ihre körperliche Überlegenheit weidlich aus. Nach dem Seitenwechsel begannen die Gastgeberinnen, von außen zu treffen. Jutta Brede, Sabrina Balsin und Iris Zwenger-Bullemer hielten die Gäste auf Distanz, Cornelia Scheidemann sammelte wichtige Rebounds. Dazu machte Monika Gorny nicht nur wegen ihrer acht Punkte das beste Spiel ihrer Karriere. Die endgültige Entscheidung zugunsten der Fuldaerinnen fiel zu Beginn des Schlussabschnitts. FT baute die Führung auf 60:43 aus, Trainer Ralph Görlich verbrachte einen ruhigen Nachmittag auf der Bank.
FT: Roth (7), Gorny (8), Brede (8), Balsin (11), Hau (5), Schneider, Danzer (3), Seemann (16), Zwenger-Bullemer (6), Scheidemann (3).
Bezirksliga: Hünfelder SV – FT Fulda II 72::37 (34:12). Das Derby wurde zu einer überraschend einseitigen Begegnung. Mit Clayton, Bergen, und Sakic erreichten drei Fuldaer Leistungsträger die Hünfelder Halle erst Mitte des ersten Viertels und kamen erst in der 9. Minute auf das Feld. Zu diesem Zeitpunkt führten die Kangoroos schon mit 20:4. Auch in der Folgezeit ließen die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Der HSV spielte seine körperliche Überlegenheit im Angriff aus und konzentrierte sich in der Abwehr darauf, die Fuldaer Distanzschützen nicht zum Zuge zu kommen lassen. So war die Partie frühzeitig entschieden.
HSV: Mestrovic (3), Sauer, Görlich (13), Höttinger (30), Klimke (2), Miozga (16), Jestädt (6), Ginder (2).
FT II: Töws (2), Pavic (5), Beraki, Josko (11), Müller (1), Sakic (5), Bergen (10), Clayton (12).
Damen-Bezirksliga: TSV Eschwege – Hünfelder SV 91:30 (44:14). Mit nur sechs Spielerinnen angereist stand der HSV auf verlorenem Posten. Die Gäste erspielten sich wie zuletzt immer wieder gute Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen. Trainerin Regine Traud war dennoch nicht unzufrieden, da sich das Team in den letzten Wochen deutlich gesteigert hat.
HSV: Happel, Milde (1), Menz (1), Jost (4), Czawalinna (3), Seitz (21).
TOP-Artikel! Diese Nachricht wurde bereits 1307 mal abgerufen!
|
|
 |
|
Freestyle24-Redaktion (rg)
|
Artikel
vom 10.03.2004, 14:47 Uhr
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
| |
Das
Freestyle24-Prinzip |
 |
 |
 |
| - |
Nachrichten
und Vereinsinfos aus über
100 Städten Deutschlands |
 |
 |
| - |
Präsentiert
euren Verein kostenlos im Internet und veröffentlicht
selbst News, |
Termine
und Bilder - hier
anmelden! |
 |
| - |
5492
Vereine nutzen schon unseren Service und gewinnen neue
Mitglieder damit - Beispiele
hier! |
 |
| - |
496522
Besucher informierten sich in den letzten 30 Tagen
bei Freestyle24 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Das
Aktuelle Zitat |
 |
|
 |
 |
 |
Cosmos New York-Vorstandsmitglied Sag dem Kraut, er soll seinen Arsch nach vorne bewegen. Wir zahlen keine Millionen für so einen Burschen, damit er nur in der Abwehr rumhängt. (über Franz Beckenbauer)
|
 |
 |
|
 |
|
 |
|